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Die Marktgeschichte

volksgarten historische fotos In den Nachkriegsjahren ab 1952 bis 10. Dezember als Nikolaus- und anschließend bis zum 24. Dezember als Weihnachstmarkt am Hessen- und Bernaschekplatz abgehalten.
Trotz Bedenken, die Parkanlage könnte zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden, wurde am 3. Dezember 1956 um 18.30 Uhr der Weihnachstmarkt im Volksgarten feierlich eröffnet. Dem damaligen Gremium aus Ausstellungsverein, Markt- und Lebensmittelpolizei, Volkshochschule sowie Vertretern des Gartenamtes und der Stadt gelang es, einen der stimmungsvollsten Weihnachstmärkte ins Leben zu rufen.

Was mit einem knappen Dutzend beleuchteter Bäume und einigen Märchengruppen begann, entwickelte sich rasch zu einem Highlight nicht nur für die Linzer. Durch die Weihnachtsbeleuchtung der Landstraße entstand nun ein Lichtermeer von der Blumau bis zur Donau, und der Besucheransturm war so groß, dass die Polizei sich veranlasst sah, am Wochenende zu kritischen Zeiten die Landstraße für Kraftfahrzeuge zu sperren.

volksgarten-historische-foto Seitdem gibt es zahlreiche Aktivitäten und Verschönerungen. Mittelpunkt war seit Langem die Krippe mit lebensgroßen Figuren. Seit 2006 präsentiert sie sich in einem neuen Holzhaus mit fast 60 m² überdachter Fläche. Somit ist auch bei Wind und Wetter Schutz beim Betrachten gegeben. In einer ausgefallenen Licht- und Tonshow wird in sieben Minuten das Weihnachtsevangelium optisch und akustisch kindgerecht dargestellt. Ab 22. November können die großen und die kleinen Besucherinnen und Besucher täglich ab 15.00 Uhr dieser Geschichte lauschen. Gleich nebenan wurde ein ansprechender Verkaufsstand eingerichtet, in dem alles rund um die Krippe in allen Größen und Preisklassen erworben werden kann.

Wegen des großen Erfolges wird die 2005 gestartete Aktion "Schmücken von Weihnachtsbäumen" durch Kinder in den Linzer Pflichtschulen mit selbst gebasteltem Christbaumschmuck weitergeführt. Die Veranstalter sind überzeugt, dass auch heuer wieder mit Eifer und Fantasie im Werkunterricht viele Kunstwerke entstehen. Die Mädchen und Buben schmücken dann "ihren Christbaumwald".

Eine weitere Aktivität der Arbeitsgemeinschaft Weihnachtsmarkt Volksgarten gemeinsam mit dem Gremium Markthandel der Wirtschaftskammer OÖ. stellt die Aufstellung eines Weihnachtspostkastens im Zentrum neben der Krippe dar. Darin können Kinder vom Kindergartenalter bis zum Ende des Volksschulalters Gedichte und Zeichnungen an das Christkind einwerfen. Gegen Ende des Marktes gibt es dann Geschenke für die eifrigen Mädchen und Buben.

Die besinnliche Zeit lässt die Veranstalter jedoch auch auf die Ärmsten der Armen nicht vergessen. So wird eine Krippe angekauft und dem Lions-Club Linz Danubius gegen eine großzügige Spende übergeben. Diese wird der Aktion "Licht ins Dunkel" zugute kommen und hoffentlich ein bisschen Wärme in manch kaltes Heim bringen.

Mit dem Bau des Linzer Musiktheaters 2013 und der damit einhergehenden Umgestaltung des Volksgartens vollzog sich auch am Markt wieder ein großer Wandel. Die Wege wurden neu gestaltet, die traditionellen Standplätze der Aussteller veränderten sich und diese Chance wurde von einigen zur Umgestaltung der Hütten genützt. Vor dem Musiktheater kam ein völlig neuer Bereich hinzu, der großteils von Kunsthandwerkern aber auch interaktiv genutzt wird. So finden seit 2013 die Veranstaltungen hier statt und es wurde ein Holzlehrpfad und die "Handwerk live"-Hütte mit Handwerksvorführungen eingerichtet.

Quelle: www.linzer-weihnachtsmaerkte.at