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Chronik des Volksgartens

Der Linzer Volksgarten wurde 1828 als Acker von einem Linzer Kaffeesieder erworben und 1829 mit einem 1. Linzer Volksfest unter Beisein von Kaiser Franz I eröffnet. Es folgte eine wechselhafte Geschichte als "grüne Lunge" der Linzer. Seine Blüte erlebte der Park in den 20iger und 30iger Jahren, wo er, mit einem Schmiedeeisenzaun umfasst, auch einen kleinen Kurpavillon beinhaltete.

Anfang des 20. Jahrhunderts, als sich der Park längst im Eigentum der Stadt Linz befand, wurde eine Vielzahl verschiedenster Laub- und Nadelbäume gepflanzt, welche noch heute das Flair des Parkes bestimmen. Das Stelzhamer- und Jahndenkmal wurden 1905, der Brunnen mit der "Schönen"1908 errichtet.

1945 wurde bei einem Bombenangriff der Kurpavillon großteils zerstört und der hintere Teil bis 1953 als Gulaschhütte verwendet und dann ebenfalls abgerissen.

Die Schärdinger Milchhalle wurde 1950 erbaut und musste 2011 dem Musiktheater weichen.

Mit dem Bau des Musiktheaters wurde auch der Volksgarten neu gestaltet. Die Wege wurden breiter, gerader und stufenlos, ein Kinderspielplatz mit Wasserspielpark entstand, der Brunnen mit der "Schönen" beendete sein Schattendasein und ist ein neuer Mittelpunkt. Vor dem Musiktheater entstand ein großer Platz, der zum Verweilen und Beobachten einlädt.

Pavillon im Linzer Volksgarten bis 1945
Pavillon im Volksgarten bis 1945